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Dara Gudrun Müller vor 5 Jahren, 2 Monaten
@kristinb Wieso willst du in den B2B-Bereich? Ich habe mich dort noch nie wohl gefühlt.
Dort wird verlangt, dass man eine Maske von Perfektion aufsetzt, die keine Fehler und keine gemeinsame Weiterentwicklung und Potentialentfaltung zulässt.
Nimm den Fall von heute morgen beim Meeting.
Derjenige, der glaubt, dass wir hier in M-POINT im B2B-Business sind, hätte erwartet, dass alles perfekt sein muss. Da hätte so ein Fehler nicht passieren dürfen.
Da ich M-POINT als Netzwerk für das Heart-2-Heart-Business wahr nehme, war es für mich interessant zu beobachten, wie die Einzelnen auf den Fehler reagiert haben und welche verschiedenen Wege sie gewählt haben. Daraus lerne ich für die Zukunft und erweitere meinen Handlungsspielraum.
Da fällt mir ein, dass es zu deiner Covid-Diagnose kam, kurz nachdem du unbedingt in den B2B-Bereich wolltest und dort gegen die mentalen Schutzmechanismen gelaufen bist, die deine Forschungen nicht verstehen konnten. Die Symptome passen 😉 Da dein Partner nicht denselben Konflikt hatte, konntest du ihn auch nicht “anstecken”.
Im Heart-2-Heart-Bereich ist das sehr viel einfacher. Wenn du auch in diesen Bereich mit willst, verrate ich dir gern meine Strategie.
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Liebe Dara,
ich bin kein Freund öffentlicher Dialoge, wenn sie eine solch private Richtung annehmen.
Lass mich über deine Worte mal nachdenken. Wenn ich Bedarf zur Klärung der Ursache meiner Covid-Erkrankung verspüre, melde ich mich gern persönlich bei dir.
Danke für dein Verständnis.
Klar, wenn du es als “deine Erkrankung” ansiehst, dann kann ich das sehr gut verstehen. Für mich gibt es “Covid” nicht, sondern ich sehe das Muster dahinter, was wir als Unternehmer sicher alle kennen.
Wie oft habe ich mit meinen Widder-Hörnern versucht, irgendwelche Wände einzureißen. Die Symptome kenne ich sehr gut und sie fühlen sich grausam an.
Ich will nicht wissen, wie vielen Unternehmern chronische Krankheiten diagnostiziert werden und Dauer-Medikamente verschrieben werden, weil sie vor derselben Herausforderung stehen:
“Wie erreiche ich die Herzen der Menschen?”
Für den Weg über den Kopf brauche ich jemanden, der Lust hat, die eigenen Modelle zu hinterfragen und mental zu wachsen. Also der Freude an der Reibung der verschiedenen Sichtweisen hat, um daraus etwas Größeres entstehen zu lassen.
Empfindest du diese Freude dabei? Nährt sie dich? Wenn nicht, dann ist eine Integration auf der Instituts-Ebene, also auf der geistigen Ebene, nicht sinnvoll. Dann sollten wir dort eine klare Trennung der Kompetenz-Bereiche anstreben und uns auf der Herz-Ebene und Handlungsebene verbinden. Das ist der Weg, den ich mit der Notfallmedizin gewählt habe und der sehr gut funktioniert. Welcher Weg passt zu dir?